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Die Legende von Opfer und Sieg
Geschichte des Marathon
Marathon ist...
Mit dem Rücken zur Wand besiegten die
Athener die Perser. Und sandten denselben Ironman namens Pheipiddides gleich
danach noch in voller Rüstung ins angstvoll wartende Athen.
2000 Jahre später ist der Marathonlauf eine olympische Disziplin.
Die heutige Marathon-Distanz beträgt nur mehr 42,2 km!!!
Helden des Marathon
Für die einen ist es Sport. Für andere ein Lebensziel. Helden. Sie geben alles, konzentrieren sich jahrelang auf einen einzigen Lauf.
Sie werden zu Helden, weil sie mehr tun, als ihren inneren Schweinhund überwinden. Es gab Momente, da verloren sie den Glauben an sich selbst. Doch mit eiserner Disziplin setzten sie ihren Weg fort - zum Teil unter dramatischen Umständen. Marathonhelden wurden geboren.
"Wenn Du laufen willst, lauf eine Meile. Wenn du ein neues Leben kennen lernen willst, dann laufe einen Marathon", formulierte Marathonlegende Emil Zatopek einmal.
"Lauf-Psychologie", dem geheimnis des laufens auf der spur (Auszug aus dem Buch von Hrn. Dr. Andreas M. Marlovits)
Der Kick... kommt beim Marathon von ganz alleine. Denn wenn die Muskeln allmählich erschöpfen und Milchsäure ins Blut abgegeben, sendet die Hirnanhangdrüse als Betäubungsmittel Glückshormone aus: so genannte Endorphine, die die Schmerzübertragung blockieren. Das ist der Punkt, den die Läufer ehrfürchtig "RUNNER'S HIGH" nennen - sie laufen und laufen und laufen, obwohl sie eigentlich nicht mehr können.
Fisch schwimmt - Vogel fliegt - Mensch läuft.
Es gibt mehr Dinge zwischen Himmel und Erde, als sich die Joggerweisheit träumen lässt.
Laufen ist ein Sport, für den man keine Turnhalle braucht. Es ist ein Rezept ohne Medikamente, ein Schlankmacher ohne Diät, eine Kosmetik, die kein Schönheitssalon bieten kann. Es beruhigt ohne Tabletten, ist eine Therapie ohne Psychoanalytiker, ein Jungbrunnen, den es wirklich gibt.
Nach 35 Kilometern ging gar nichts mehr. Da kam der Mann mit dem Hammer. Da ging gar nichts mehr. Alles tat weh. Ich wollte nur noch weg von hier. Aber dann...
Marathon ist wie eine Lebenskriese. Es ist so, als wenn man wüste, dass man jederzeit sterben könnte, etwas Unerwartetes, wie eine Krankheit, die kommen kann. Das ist, wie wenn jemand in der Wüste verdurstet, es zehn Kilometer bis zur nächsten Oase sind und man keine Chance hat, aufzugeben.
Je länger der Marathon dauert, umso stärker beginnt man wie ein Hund an sich zu leiden.
Warum tust du dir das hier eigentlich an?
Die letzten fünf Kilometer hatte ich ein so erhabenes Glücksgefühl. Ich lief wie auf Wolken. Nichts war mehr schwer, weggeblasen die Schmerzen im Knie.
Im Ziel sind mir die Tränen in die Augen geschossen. Ich war so ergriffen, ich hätte alle umarmen können.
Ich war so happy, ich hatte es geschaft.
"Na du. Wie siehst du denn aus? Bist gerannt...?" "Keine Sorge, ist alles in Ordnung."
Wenn ich nicht mehr laufen könnte, dann "Auf Wiedersehen."
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